1. Wir sind die Christdemokraten an der Uni Köln.

Wir verstehen uns als Studenten, die die Universität zu Köln für alle Studenten verbessern möchten. Dabei lassen wir uns vom christlich-demokratischen Menschenbild leiten. Dazu gehört für uns:

  • unser Mitbestimmungsrecht wahrzunehmen und auf Missstände und Verbesserungsbedarf hinzuweisen. Unser Engagement ist ehrenamtlich, auf universitäre Angelegenheiten bezogen und dient nicht der eigenen Vorteilsbeschaffung (weder finanziell noch strukturell).
  • der Einsatz für eine demokratische Universität, die die Rechte der Studenten wahrt und auch gegenüber Professoren und dem akademischen Mittelbau verteidigt. Wir setzen uns für eine Universität ein, die alle Meinungen des demokratischen Spektrums toleriert. Beim Einsatz für die Sache bestehen wir auf einen respektvollen Umgang mit Dozenten, Studenten, Universitätsverwaltung und außeruniversitären Gastveranstaltern.
  • die Ablehnung von Extremismus und Gewaltanwendung als Mittel der Positionsverteidigung.
  • der Einsatz für nachhaltiges Wirtschaften im Universitätsbereich, sinnvoller Umgang mit Finanzen und Ressourcen sowie Umweltschutz, sodass auch nachfolgende Studentengenerationen unter optimalen Bedingungen studieren können.

 

2. Die Uni Köln wieder exzellent machen.

Wir stellen fest, dass unsere Universität den Status “Exzellenzuniversität” verloren hat! Was ist dagegen zu tun? Seit einigen Semestern haben immer mehr Studenten den Eindruck, dass sich die Qualität der Lehre verschlechtert, die Hörsäle voller werden und die Anzahl an freien Plätzen in den Bibliotheken knapper wird. Exzellente Forschung ist nur möglich, wenn es exzellente Wissensvermittlung gibt. Daher muss das Ziel sein, die Studiums- und Forschungsbedingungen der Universität kontinuierlich zu verbessern. Dafür benötigt die Universität eine moderne Infrastruktur, gute finanzielle Ausstattung, moderne Lehr- und Forschungskonzepte und gute Vernetzung in Wirtschaft und Gesellschaft.

 

3. Die Universität als Ort der Demokratie verstehen.

Universitäten haben neben Lehre und Forschung eine wichtige Aufgabe: Studenten dazu zu befähigen, über komplexe Sachverhalte streiten zu können. Wissenschaft, Lehre und Forschung müssen Kritik vertragen und ideologiefrei sein. Die Universität muss ein Spiegelbild der Demokratie sein und kritische Auseinandersetzungen zulassen. Jede ideologische Einschränkung universitäter Veranstaltungen ist undemokratisch. Den Einfluss radikaler Gruppen auf Forschung und Lehre und die universitäre Struktur lehnen wir ab. Für uns bedeutet eine respektvolle, demokratische Diskussion, dass man auf einer sachlichen und argumentativen Ebene bleibt und sich nicht wegen herabgesetzter Frustrationstoleranz auf angeblich verletzte Gefühle zurückzieht. Diesem Trend müssen wir uns entgegensetzen und ihn gegebenenfalls umkehren!

 

4. Wir nehmen Euch wichtig – nicht uns.

Die Arbeit für Euch und mit Euch ist Kern unseres Anliegens. Die Hochschulpolitik ist nur von wenigen von uns das Hauptehrenamt. Wir engagieren uns in vielfältigen Gruppen, Gemeinden und Vereinen. Das hochschulpolitische Engagement ist einzig darin begründet, dass wir hier und jetzt die Studienbedingungen verbessern wollen. Im Gegensatz zu anderen Hochschulgruppen stehen wir in keinen Abhängigkeiten, da wir weder auf die Aufwandsentschädigungen schielen, noch auf Referate angewiesen sind, um unsere hochschulpolitische Arbeit durchzuführen.